VERANSTALTUNGEN & ÖFFENTLICHKEIT
Datum: Mittwoch 19. August 2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Halberstadt
»Ist das noch|schon mein Land?«, fragt die Initiative PEN Berlin im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe, die 2026 in den drei ostdeutschen Bundesländern ein stattfindet.
Unter dem (sehr deutschen) Wort Heimat können sich viele Menschen immer noch – oder wieder? – etwas vorstellen: in Milieus, in denen der Begriff seit eh und je beheimatet ist, in rechtsextremen Kreisen, die diesen Begriff zu vereinnahmen versuchen, aber auch links der Mitte. Was aber ist Heimat? Und mit Jean Améry formuliert: Wie viel Heimat braucht der Mensch? Was ist erforderlich, um sich zu beheimaten? Was gefährdet das Heimatgefühl? Wie geht Heimat im Plural?
Datum: Samstag 22. August 2026
Uhrzeit: 15:00 bis 23:00 Uhr (gesamte Veranstaltung)
Ort: Gera
Mit der 27. Geraer Museumsnacht öffnen zahlreiche historische Orte und kulturelle Einrichtungen erneut ihre Türen für Besucherinnen und Besucher aus nah und fern. Teil des Programms ist auch die Podiumsdiskussion “Die Zukunft des Kultur- und Kongresszentrums” u. a. mit
- Oberbürgermeister Kurt Dannenberg
- Jörg Baum – Generalplaner, Junk & Reich Architekten BDA
- Dr. Uta Bretschneider – Direktorin des Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation
- Moderation – Kathleen Bernhardt, freie Mitarbeiterin MDR Thüringen
Datum: Samstag 29. August 2026
Uhrzeit: 13:00 - 14:00 Uhr
Ort: Chemnitz | Waschsalon - Bühne (unter Vorbehalt)
Fragen und Antworten. Liegt die Zukunft in der Grauen Energie?
Mitwirkende: Dr. Uta Bretschneider, Fridtjof Florian Dossin, Sebastian Dämmler, Diana Felber, Carl Emil Walther
Zum Abschluss von „Waschbeton im Waschsalon" kommen alle Beitragenden noch einmal zusammen – und mit ihnen die Fäden, die sich durch den Nachmittag gezogen haben. Eine Stasizentrale im Leipziger Zentrum, eine verfallende Sprungschanze auf dem Erzgebirgskamm, sanierungsbedürftige Plattenbauten und die Reallabore des Instituts für Graue Energie: So unterschiedlich die Orte sind, so ähnlich sind die Fragen, die an ihnen verhandelt werden. Was ist ein Gebäude wert, wenn niemand es liebt? Wer entscheidet über Erhalt und Abriss – die Fachwelt, die Politik, die Eigentümer, die Menschen vor Ort? Und was passiert mit den Ressourcen, die in diesen Bauten längst stecken? Die Pendeldiskussion greift auf, was in den Inputs angelegt wurde, und stellt es zur Debatte: zwischen Denkmalpflege und Wirtschaftlichkeit, zwischen Erinnerungswert und Nutzungsdruck, zwischen dem ökologischen Argument der Grauen Energie und den harten Zahlen kommunaler Haushalte. Dabei geht es ausdrücklich nicht um einen gemeinsamen Nenner. Wo sich die Perspektiven von Geschichtswissenschaft, Architektur, Kulturarbeit und Baupraxis reiben, wird sichtbar, wie voraussetzungsreich der scheinbar einfache Satz „Erhalten statt Abreißen" tatsächlich ist. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, die Runde mit eigenen Fragen, Einwänden und Erfahrungen zu fordern. Am Ende steht keine Antwort, sondern die Frage, die den ganzen Nachmittag trägt: Liegt die Zukunft dieser Orte wirklich in ihrer Grauen Energie – oder braucht es mehr als ein gutes Argument, um einen Bestand zu retten?
Datum: Mittwoch, 02. September 2026
Uhrzeit: 19 bis 21 Uhr
Ort: Zittau, Foyer des Gerhart-Hauptmann-Theaters
Das Inspirationswort des Festivals 2026 lautet geschöpferisch. Es feiert die menschliche Fähigkeit, ungeachtet aller Rückschläge und Hindernisse immer wieder den Neuanfang zu wagen. Auch für die vielen Wandlungen in der Lausitz kann geschöpferisch ein guter und inspirierender Impuls sein.
Datum: Freitag, 4. September 2026
Uhrzeit: 18:15 bis 19:45 Uhr
Ort: Apolda, Eiermannbau - Auenstraße 11, 99510
Das Festival der Stiftung Baukultur Thüringen macht sichtbar, was die Stiftung das ganze Jahr über bewegt: Baukultur als gemeinschaftliche Aufgabe. Es bringt Menschen aus Kommunen, Initiativen, Planung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, stärkt Netzwerke und schafft Raum für Austausch, neue Ideen und ungewöhnliche Begegnungen. Das Zukunftszentrum beiteiligt sich an der Podiumsdiskussion „Transformation Ost – Spielräume gestern & heute“.
Datum: Samstag 12. bis Sonntag 27. September 2026
Ort: Unterschiedliche
Vom 12. bis 27. September lädt das Festival OSTEN unter dem Titel KRAFTWERK – ZUKUNFT ein, Bitterfeld-Wolfen und „den Osten“ als Landschaft der Veränderungen für Mensch, Natur und Zusammenleben zu erforschen und zu feiern. OSTEN ist ein Festival für Kunst und gegenseitiges Interesse.
Datum: Donnerstag 17. bis Freitag 18. September 2026
Ort: Frankfurt (Oder)
Das Zukunftszentrum ist auf der Fachtagung „Die 1990er Jahre im Museum. Gesellschaftlicher Wandel im Spiegel und Rückspiegel der Museumsarbeit“ des Museumsverbandes Brandenburg in Frankfurt (Oder)
Weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung werden zeitnah hier veröffentlicht.
Datum: Freitag, 16. Oktober - Sonntag, 18. Oktober 2026
Uhrzeit: ca. 17:00 Uhr (Freitag) | 09:00 Uhr (Samstag)
Ort: Hyparschale, Kleiner Stadtmarsch 7, 39114 Magdeburg
Magdeburg wird 2026 Treffpunkt für den Lokaljournalismus: Vom 17. bis 18. Oktober kommen rund 350 Medienschaffende zur vierten CORRECTIV.Lokal Konferenz in der Hyparschale zusammen.
Das Zukunftszentrum ist Teil des optionalen Rahmenprogramm am 16.10. und ist am 18. Oktober in der Hyparschale vor Ort mit einem besonderen Angebot für die Konferenzteilnehmenden.
Datum: Samstag, 17. Oktober
Uhrzeit: 18:30 - 22:30 Uhr | Einlass ab 17:30 Uhr
Ort: neues theater, Große Ulrichstraße 51, 06108 Halle (Saale)
Schichtwechsel − Über die Zukunft auf wankendem Grund
Nur wenige hundert Meter vom neuen theater entfernt verläuft die „Hallesche Störung“. Der Riss in der Erde brachte der Stadt einst ihr Salz und ihren Reichtum. Er verweist auf die Schichtwechsel, die Halle geprägt haben: von Salz und Braunkohle, Chemie, den Umbrüchen nach 1989 und den Veränderungen von heute.
Der Markt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen fragt: Worauf bauen wir unsere Zukunft? Welche Erfahrungen geben Halt? Welche Konflikte wirken unter der Oberfläche? Welche Veränderungen zeichnen sich bereits ab?
In 150 halbstündigen Einzelgesprächen teilen Expertinnen und Experten aus Alltag, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft ihr Wissen, ihr Nicht-Wissen und ihre Erfahrungen. Fragen, zuhören und mitreden ausdrücklich erwünscht.
In Halle (Saale) entsteht das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation – ein Ort der Wissenschaft, Kultur und Begegnung.
Ausgangspunkt sind die Erfahrungen der Menschen in Ostdeutschland und Osteuropa seit 1989/1990. Das Zukunftszentrum gibt ihren Geschichten Raum und fragt, was wir aus vergangenen Veränderungen für die Zukunft lernen können.
Umbrüche begleiten das Leben: Digitalisierung, Klimawandel und demografische Entwicklungen stellen neue Fragen an unser Zusammenleben, an Arbeit, Sicherheit und Gemeinschaft. Mit dem Zukunftszentrum entsteht ein lebendiger Treffpunkt, der einen gesamtdeutschen und europäischen Blick auf diese Themen ermöglicht und neue Formen und Bündnisse gesellschaftlicher Zusammenarbeit erprobt.
Während das Gebäude am Riebeckplatz errichtet wird, befindet sich das Zukunftszentrum in einer Werkstattphase, testet Formate und entwickelt Inhalte gemeinsam mit Partnern.