EINE GESPRÄCHSREIHE ZWISCHEN ...
... Umbruch und Aufbruch
Strukturwandel, Klimawandel, demografischer und digitaler Wandel – unsere Gegenwart ist von Veränderung geprägt. In vielen Regionen und Städten haben Menschen erlebt, wie sich vertraute Gewissheiten verschoben. Industrien wandelten sich, politische Systeme änderten sich, Grenzen öffneten oder schlossen sich. Fragen nach Zugehörigkeit, Identität, Zukunft und Zusammenhalt müssen dabei immer wieder neu gestellt und ausgehandelt werden.
... Erfahrungsschatz und Zukunftsbildern
Erfahrungen von Verlust und Neuanfang, Scheitern und Gelingen werden in Familien, Nachbarschaften und Städten über Generationen weitergegeben. Sie prägen den Blick auf die Zukunft. Wer Wandel erlebt und gestaltet hat, verfügt über wertvolles Wissen darüber, wie Veränderung gelingen kann. Daraus können Zukunftsbilder entstehen, die Orientierung geben und Zuversicht stiften.
... Ost und West
Erfahrungen von Wandel sind nicht überall gleich. Menschen in Ost- und Westdeutschland haben unterschiedliche Umbrüche erlebt. Sie haben andere Erinnerungen mitgenommen und eigene Erzählungen darüber entwickelt, was trägt, wenn sich die Welt verändert. Gleichzeitig verbinden Erfahrungen mit Strukturwandel, wirtschaftlichen Veränderungen und gesellschaftlichen Konflikten alle Regionen.
... fünf Städten und fünf Geschichten
Unsere Gesprächsreihe „Zwischentöne“ führt nach Frankfurt (Oder), Wuppertal, Rostock, Mannheim und Halle (Saale). Die fünf Städte stehen für unterschiedliche Erfahrungen des Wandels – von Industrie- und Transformationsprozessen bis zu Grenzerfahrungen und strukturellem Umbruch. Gemeinsam erzählen sie von Veränderungen, sich wandelnden Selbstbildern, Konflikten, Aufbrüchen und Hoffnungen und zeigen, wie Menschen Wandel erleben und worauf sie Zukunft aufbauen. „Zwischentöne“ schafft Raum für Begegnung und Gespräche über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Zukunftszentrum
Mit dem Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation entsteht in Halle (Saale) eine Institution neuen Typs, die Wissenschaft, Kultur und Begegnung verbindet. Es macht Erfahrungen gesellschaftlichen Wandels seit 1989/1990 sichtbar, gibt den Geschichten der Menschen Raum und lädt zum Austausch ein. Das Zukunftszentrum schafft neue Perspektiven und fragt, was wir aus vergangenen Veränderungen für die Zukunft lernen können.
More in Common ist eine gemeinnützige internationale Organisation, die sich dem Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt verschrieben hat. Wir erforschen gesellschaftliche Dynamiken, um zu verstehen, was uns trennt und was uns verbindet. Mit Forschung, praxisnahen Formaten und der Zusammenarbeit mit Akteuren aus der Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft schaffen wir Räume für den Austausch und Perspektivwechsel.
Termine
Magistrale Kunsthalle
Karl-Marx-Str. 192, 15230 Frankfurt (Oder)
Einlass ab 18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr
- Impuls & Moderation: Anna Theil & Inga Gertmann (More in Common)
- Auf dem Panel: Künstlerin Roksana Vikaluk, Sören Bollmann (Frankfurt-Słubicer Kooperationszentrum) und Journalist Christian Bangel (DIE ZEIT)
Infos folgen bald.
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