In Halle (Saale) entsteht das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation – ein Ort der Wissenschaft, Kultur und Begegnung.
Ausgangspunkt sind die Erfahrungen der Menschen in Ostdeutschland und Osteuropa seit 1989/1990. Das Zukunftszentrum gibt ihren Geschichten Raum und fragt, was wir aus vergangenen Veränderungen für die Zukunft lernen können.
Umbrüche begleiten das Leben: Digitalisierung, Klimawandel und demografische Entwicklungen stellen neue Fragen an unser Zusammenleben, an Arbeit, Sicherheit und Gemeinschaft. Mit dem Zukunftszentrum entsteht ein lebendiger Treffpunkt, der einen gesamtdeutschen und europäischen Blick auf diese Themen ermöglicht und neue Formen und Bündnisse gesellschaftlicher Zusammenarbeit erprobt.
Derzeit befindet sich das Zukunftszentrum in einer Werkstattphase, testet Formate und entwickelt Inhalte gemeinsam mit Partnern. Die Fertigstellung des Neubaus ist im Jahr 2030 geplant.
VERANSTALTUNGEN & ÖFFENTLICHKEIT
Schon für den Wettbewerb um den Standort des Zukunftszentrums hatte die Stadt Halle (Saale) in den Jahren 2022 und 2023 viele Akteur:innen einbezogen: Gemeinsam mit Vereinen, Jugendclubs und Hochschulen wurden Argumente gesammelt, Pläne geschmiedet und überlegt, was Halle dem Zukunftszentrum geben kann – und umgekehrt. Seit 2024 befindet sich das Zukunftszentrum im Aufbau. Im Juli 2025 hat das Programmteam seine Arbeit aufgenommen. Andrea Wieloch, Leiterin des Bereichs Ausstellung, Dialog und Kultur, gibt erste Einblicke in die Programmplanung für 2026 und freut sich auf den Austausch.
Kostenfreie Tickets für das Festivalprogramm sind auf der Webseite des Silbersalz Festivals zu finden.
Termin und Ort: Donnerstag, 30. Oktober 2025, 17 bis 18 Uhr im Café Koffij, Leipziger Str. 70, 06108 Halle (Saale)
Öffentliche Debatten über den Osten konzentrieren sich oft auf herausfordernde Aspekte: schmerzhafte Erfahrungen nach 1989/1990, ökonomische Schwierigkeiten oder eine geringe Demokratiezufriedenheit. Die Veranstaltung „Hoffnung Ost“ stellt diese Herausforderungen nicht in Frage, legt den Fokus jedoch auf hoffnungsvolle Entwicklungen und positive Zukunftsperspektiven. Dafür steht das zivilgesellschaftliches Bündnis „Nordhausen zusammen“ in der thüringischen Kreisstadt, dessen Arbeit vorgestellt wird. Im Anschluss ist das Publikum eingeladen, eigene Perspektiven auf die Entwicklung und Zukunft des Ostens zu teilen und gemeinsam zu diskutieren. Abschließend stellt das im Aufbau befindliche Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation seine Arbeit vor und gibt einen Ausblick auf erste Programmplanungen.
Eine Veranstaltung des Instituts für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Rahmen des WIR-Festivals.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Termin und Ort: Dienstag, 4. November 2025, 18.15 bis 19.45 Uhr, Steintor Campus, Hörsaal II, Emil-Abderhalden-Straße 28, 06108 Halle (Saale)
1
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Mio. Personen pro Jahr
Nutzbare Fläche für Begegnung, Kultur und Wissenschaft in m²
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14.000
200
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Menschen arbeiten gemeinsam